Maßgeschneiderte Fresnel-Strukuren für Beleuchtung
Philipps-Universität, Marburg; 2 OEC AG, München
harald.ries@physik.uni-marburg.de
Abstract
Fresnel-Strukturen werden in vielen Beleuchtungssystemen eingesetzt, insbesondere im Automobilbereich, der Allgemeinbeleuchtung und in der Sensorik. Durch die Entkopplung von globaler und lokaler Neigung ermöglichen Fresnel-Strukturen eine weitgehende Freiheit bei der Auslegung der globalen Form und, durch die Segmentierung, einen geringen Materialquerschnitt. Fresnel-Strukturen haben zwar grundsätzlich den Nachteil, mit Streuverlusten behaftet zu sein und/oder die Strahlung zu verdünnen, jedoch können Techniken des Maßschneiderns sowohl für die globale Form als auch für die lokale Neigung angewandt werden. Dadurch lassen sich alle optischen Grenzflächen gezielt für eine optische Aufgabenstellung auslegen. Streuverluste oder Verdünnung können damit vermieden werden. Technische Vorgaben, z.B. eine äußere Kontur, werden in den Maßschneiderprozess integriert.
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