Fluoreszenzanalytik bei optischen Materialien

SCHOTT Glas, Mainz

axel.engel@schott.com

Abstract

Für den Einsatz von optischen Materialien, Substraten und Filtern in optischen Systemen ist neben der inneren Qualität (Schlieren, Δn oder SDB) die Kenntnis und Qualifizierung der anwendungsbezogenen Absorptionseigenschaften notwendig. Zur Beschleunigung der Qualifizierung und Verbesserung der Nachweisgrenzen wurde eine Fluoreszenzanalyse-Methode konzipiert und aufgebaut. Die FIuoreszenzanregung hat bei gezielter wellenlängenabhängiger Anregung und Verwendung einer hohen Quantenkonversionseffizienz von bis zu 80% den Vorteil, dass die bisher abgeschätzten Wirkungsquerschnitte der Anregung/Emission um 2-3 Größenordnungen über denen der klassischen Absorption liegen. Es wird dabei nicht nur die elementare Fluoreszenz (Blei oder Seltene Erden) selektiert, sondern es werden durch Verunreinigungen induzierte und stabilisierte Farbzentren - insbesondere nach intensiver UV-Bestrahlung - nachgewiesen. Dies kann durch den vorhandenen Aufbau adaptiert und nachgestellt werden. Es werden sowohl qualitative als auch quantitative Ergebnisse und Auswerteverfahren für optisches Glas (Labor- (dotiert, undotiert) und lndustriematerial) vorgestellt.

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@inproceedings{dgao105-b19, title = {Fluoreszenzanalytik bei optischen Materialien}, author = {A. Engel, R. Haspel, V. Rupertus}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 105. Jahrestagung}, year = {2004}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B19} }
105. Jahrestagung der DGaO · Bad Kreuznach · 2004