Anwendungen der Digitalen Holografie mit Unterstützung eines räumlichen Lichtmodulators
Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven, Emden
Abstract
Mit räumlichen Lichtmodulatoren (auch: spatial light modulator, SLM) können Bilddatenfelder dargestellt werden. Wenn z.B. Beugungsmuster mit einem solchen Lichtmodulator erzeugt werden, dann übernimmt er die Funktion eines Hologramms. Bei der Digitalen Holografischen Interferometrie wird von zwei unterschiedlichen Zuständen eines zu untersuchenden Objekts je ein Hologramm aufgenommen und numerisch rekonstruiert. Die Differenz der Phasendarstellungen der beiden rekonstruierten Objektwellen repräsentiert die Objektänderungen. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, eine Phasendarstellung entweder des Grundzustands oder des Verformungszustands eines Objekts zu berechnen und mit Hilfe des SLMs in einen holografischen Aufbau so zu projizieren, dass er mit dem jeweils anderen Objektzustand interferieren kann. Anhand der Ergebnisse werden die Vor- und Nachteile im Hinblick auf zukünftige Anwendungen diskutiert.
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