Spotformung für die optischer Speicherung.
Lehrstuhl für Optoelektronik, Universität Mannheim
Abstract
Optische Speicher-Systeme verwenden in der Regel einen fokussierten Lichtstrahl, der die Datenspuren des Mediums abtastet. Zukünftige Speichersysteme erfordern eine weitere Vergrößerung der Medienkapazität und damit noch dichtere Datenspuren. Wegen der Beugungsbegrenzung ist der Spotdurchmesser in jetzigen Normen bereits größer als der Spurabstand, was eine Erhöhung des Symbol- bzw. Spurübersprechens zur Folge hat. Dieses Übersprechen, und damit die Auslesequalität kann durch eine geringfügige Umformung des fokalen Intensitätsverlaufs verringert werden. Wegen der hohen numerischen Apertur der Systeme muss der Entwurf den vektoriellen Charakter der Lichtausbreitung berücksichtigen. Im Vortrag wird ein entsprechendes Entwurfsverfahren vorgestellt und Ergebnisse hinsichtlich der Verbesserung des Auslesesignals gezeigt.