Polarisationsabhängige Transmission durch nanoskopische Löcher und Koaxialstrukturen

Max-Planck-Forschungsgruppe für Optik, Information und Photonik Erlangen

jmueller@optik.uni-erlangen.de

Abstract

Um die Natur der überproportional hohen Transmission durch Löcher nanoskopischer Größe haben sich Diskussionen über verschiedenste Erklärungsansätze entfacht, wodurch die Betrachtung der Polarisationsabhängigkeit eine wichtige Rolle spielt. Wir messen die Transmission longitudinaler und transversaler Felder durch Löcher und koaxiale Strukturen mit Ausdehnungen kleiner als die verwendete Wellenlänge von 775 nm in Schichten von Ag und Cr. Dies geschieht durch Präparation von Licht radialer und azimutaler Polarisation und dessen anschließender Fokussierung durch ein Mikroobjekiv (NA = 0,9) auf jede einzelne Struktur. Allgemein beobachten wir eine signifikant höhere Transmission für radiale Polarisation. Koaxiale Strukturen weisen im Vergleich zu Löchern gleicher Außendurchmesser für radiale Polarisation trotz kleinerer geometrischer Öffnungsfläche eine höhere Transmission auf. Diese erreicht ein Maximum bei einer Ausdehnung von einer Wellenlänge. Auch wenn der Metallkern der koaxialen Struktur das Eingangsfeld vollständig abdeckt, liegt eine deutliche Transmission vor. Diese Resultate werden vor dem Hintergrund des Modells für zylindersymmetrische Wellenleiter diskutiert.

Keywords

Nanotechnologie
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@inproceedings{dgao107-a32, title = {Polarisationsabhängige Transmission durch nanoskopische Löcher und Koaxialstrukturen}, author = {J. Müller, P. Banzer, S. Quabis, G. Leuchs}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 107. Jahrestagung}, year = {2006}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk A32} }
107. Annual Conference of the DGaO · Weingarten · 2006