Helikale Bakterien als optisch angetriebene Microrotoren

Department of Physics, Xavier University, Cincinnati; 2Department of Biology, St. Mary's College of California, Moraga; 3Physikalisches Institut der Goethe Universität, Frankfurt a.M

schmitzer@xavier.edu

Abstract

Der Impulsübertrag von Photonen auf kleine mikrometergroße Teilchen kann diese zum Rotieren bringen, wenn sie eine geeignete asymmetrische Struktur besitzen. Sie könnten dann als Teile in einem optisch angetriebenen Mikromotor von Nutzen sein. Diese kleinen, speziell geformten Teilchen sind jedoch aufwendig und teuer in der Herstellung. Natürlich gewachsene Formen, die in großer Vielfalt existieren, bieten hier einen Vorteil und starre, asymmetrische Bakterien, die einfach in großen Mengen zu züchten sind, sind daher eine kostengünstige Alternative. Schraubenförmige Bakterien, die in einer optischen Pinzette gehalten werden, rotieren zum Beispiel sehr schnell und erzeugen dadurch eine Wirbelströmung im umgebenden Medium. Wir beschreiben kurz unsere Experimente dazu und untersuchen die Größe und Stärke des erzeugten Wirbels.

Keywords

Mikroskopie Optomechanik
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@inproceedings{dgao107-a37, title = {Helikale Bakterien als optisch angetriebene Microrotoren}, author = {H. Schmitzer, J. Swearingen, J. Robbins, D. Engle, W. Dultz, D. Tierney}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 107. Jahrestagung}, year = {2006}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag A37} }
107. Jahrestagung der DGaO · Weingarten · 2006