Physikalisch erreichbare Messunsicherheit bei der optischen Neigungsmessung
Institut für Optik, Information und Photonik, Max-Planck-Forschungsgruppe, Universität Erlangen-Nürnberg
ghaeusler@optik.uni-erlangen.de
Abstract
Wie groß ist die physikalisch erreichbare Messunsicherheit bei der optischen Neigungsmessung? Wie sieht ein Sensor aus, der diese Grenze erreicht? Kann man die Grenze sogar „überwinden“? Wir diskutieren diese Fragen am Beispiel verschiedener neigungsmessender Verfahren. Zum Beispiel kann bei der „Phasenmessenden Deflektometrie“ die Messunsicherheit – wie bei praktisch allen Messverfahren – aus einer Unschärferelation abgeleitet werden. Die konjugierten Größen sind in diesem Fall Ortsauflösung und Neigungsunsicherheit, und man kann bessere Neigungsunsicherheit gegen schlechtere Ortsauflösung eintauschen. Es zeigt sich, dass die Überlegungen mit fundamentalen Grenzen konsistent sind, und sie führen überdies zu einer Anleitung für den Bau eines optimalen Sensors.
Keywords
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