Optimierung eines korrelationsbasiereten Verfahrens der Stereophotogrammetrie zur Gesichtsvermessung
Friedrich Schiller Universität Jena, Institut für Angewandte Optik
richard.kowarschik@uni-jena.de
Abstract
Stereophotogrammetrische Methoden ermöglichen die Berechnung der 3D-Oberfläche von Objekten aus mehreren 2D-Bildern. Notwendig dazu sind Bildpunkte, die zum selben Objektpunkt gehören, so genannte homologe Punkte. In der vorgestellten Arbeit wird zur Auffindung dieser Punkte eine Korrelationstechnik eingesetzt, die es ermöglicht die Korrelationsfläche auf die Fläche eines einzelnen Pixels zu reduzieren. Dazu wird das Objekt mit einer Abfolge von stochastischen Mustern beleuchtet. Zur Verbesserung des Auflösungsvermögens wird das von den Kameras abgetastete Signal an Zwischenpositionen interpoliert. Ein verbessertes Signal-zu-Rausch-Verhältnis konnte mit speziellen bandbegrenzten Projektionsmustern nachgewiesen werden. Testmessungen an einem Stufenkörper ergaben eine minimal auflösbare Stufenhöhe von 20µm. Die inneren Parameter der Kameras wurden durch eine Vorabkalibrierung bestimmt, die Positionen der Kameras wurden aus den Messwerten berechnet.
Keywords
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