Digitales Phasenschieben zum Auswerten spannungsoptischer Proben mit drehenden Hauptachsen
im Ruhestand, vormals Institut für Technische Mechanik, Technische Universität Braunschweig
Abstract
Die Digitale Spannungsoptik ebener Spannungszustände erweitert das bekannte Phasenschieben der Interferometrie auf Intensitätsverteilungen, die von zwei verschiedenen Phasen bestimmt werden, nämlich von der relativen Verzögerung und der Winkellage der polarisierten Teilstrahlen. Die Modulation der Intensitätsmuster gelingt mit Kombinationen von Linear- und Zirkularpolarisatoren und der Drehung ihrer Polarisatorsachsen. In einer Scheibe mit einem dreidimensionalen Spannungszustand, z.B. einer Probe, die schräg zur Achse eingefrorener Zugspannungen gebogen wird, tritt neben die relative Verzögerung und die Richtung einer Oberflächenhauptspannung noch die Drehung der Hauptachsen innerhalb der Probe als weitere, unbekannte Phase hinzu. Dieser Tagungsbeitrag schlägt Polarisatorkombinationen und Winkellagen zum Messen der drei gesuchten Phasen vor und vergleicht die Ergebnisse mit Beispielen aus dem Schrifttum.
Keywords
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