Modellierung partiell kohärenter Strahlung am Beispiel von LEDs
Institut für Angewandte Physik, Physikalisch Astronomische Fakultät, Friedrich-Schiller-Universität Jena; 2 LightTrans GmbH, Jena
Abstract
Die konsequente Einführung des harmonischen Feldmodells in der Optikrechnung stellt einen wichtigen Fortschritt dar, um das Innovationspotenzial der optischen Technologien nutzbar machen zu können. Allerdings erlaubt das harmonische Modell nur die Darstellung von kohärentem Licht. Damit können sehr gut alle monomodigen Laserquellen modelliert werden. Die meisten Lichtquellen emittieren jedoch partiell kohärentes Licht und daher kann das harmonische Feldmodell nur als erste Näherung angesehen werden. Dies gilt zum Beispiel für thermische Quellen, LEDs und Excimerlaser. In der Konsequenz muss sich innovative Optiksimulation der Modellierung partiell kohärenten Lichtes widmen und das harmonische Feldmodell generalisieren. Auf der Basis einer lateralen Modenzerlegung wird gezeigt, wie die Strahlung von LEDs simuliert werden kann. Dazu werden Simulationen von Experimenten zur Beugung, Abbildung und der Diffuserwirkung für die Strahlung von LEDs präsentiert und mit Messdaten verglichen.
Keywords
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