Untersuchungen zum Einsatz kurzkohärenter Lichtquellen bei der Digitalen Holographie
Labor für Biophysik, Universitätsklinikum Münster, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
langehanenberg@uni-muenster.de
Abstract
Digitalholographische Verfahren erlauben eine berührungslose, nichtscannende Detektion von Änderungen der optischen Weglänge mit interferometrischer Genauigkeit, welche durch Form und Brechungsindex einer Probe bzw. deren Änderungen verursacht werden. Der Einsatz kurzkohärenter Lichtquellen eröffnet hierbei Möglichkeiten zur selektiven Untersuchung einzelner Objektebenen, wobei die axiale Auflösung von der Kohärenzlänge des verwendeten (Laser-)Lichtes abhängt. Am Labor für Biophysik wurde ein nichtbeugendes digitalholographisches Verfahren unter Einsatz von kurzkohärenten Lichtquellen zur Selektion einzelner Objektebenen realisiert. Dabei wird insbesondere untersucht, ob kurzkohärentes Licht zur Optimierung von digitalen Hologrammen durch Vermeidung der Einflüsse von Vielfachreflexionen genutzt werden kann. Ergebnisse zur Abhängigkeit der Qualität der Hologramme von verschiedenen Kohärenzlängen des (Laser-) Lichtes werden vorgestellt und diskutiert.