Auswertung der Hell-Dunkel-Grenze mit einem integralen Ansatz
Hella KGaA Hueck & Co.
Abstract
Für die optische Bewertung von Projektionssystemen für Kraftfahrzeuge ist die Güte der Hell-Dunkel-Grenze von Bedeutung. Zur Bestimmung entsprechender Gütekennzahlen existieren Berechnungsverfahren, die in der Industrie benutzt werden. Es wird ein erweitertes integrales Verfahren vorgestellt, das eine aussagekräftige Beschreibung der Eigenschaften der Lichtverteilung im Übergangsbereich mit einem eingeschränkten Parametersatz erlaubt. Gegenüber herkömmlichen Methoden hat das vorgeschlagene Verfahren den Vorteil, das es eine unmittelbare geometrische Deutung erlaubt. Des weiteren erleichtert es eine Darstellung der Abweichungen der untersuchten Produkte vom Sollzustand aufgrund von Umwelteinflüssen oder Justagetoleranzen. Allgemein lässt sich das Verfahren mit Vorteil für eine Kantenauswertung bei bestimmten Aufgaben der Bildverarbeitung sowie der Optikprüfung einsetzen. Die Anwendung wird anhand eines neuentwickelten Systemes aufgezeigt.