Korrelationsbasierte optische Messtechnik mittels zufälliger Punktemuster: PROPAC und REPAC

Institut für Aerodynamik and Strömungstechnik, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

frederik.blumrich@dlr.de

Abstract

Ziel dieses Vortrags ist es, die beiden korrelationsbasierten optischen Messtechniken PROPAC (Projected Pat-tern Correlation) und REPAC (Reflected Pattern Correaltion) vorzustellen und deren Vorteile gegenüber her-kömmlichen optischen Messverfahren sowie mögliche Anwendungen aufzuzeigen. Die Messanordnung besteht aus einer Kamera und einer Projektionseinheit (PROPAC) bzw. einem Bildschirm (REPAC). Die Kamera nimmt das projizierte bzw. reflektierte zufällige Punktemuster nacheinander sowohl auf einer Referenzfläche als auch auf dem zu untersuchenden Objekt auf. Aus diesem Bildpaar wird mittels Kreuzkorrelation ein 2D Verschie-bungsfeld in der Bildebene der Kamera berechnet. Bei bekannter Orientierung von Kamera und Projektionsein-heit bzw. Bildschirm sowie des Maßstabs lässt sich die Oberflächenform rekonstruieren. Vorteil dieser Messtechnik ist die hohe Geschwindigkeit, da das Korrespondenzproblem nicht wie z.B. bei der Streifenprojektion mittels einer längeren Bildsequenz gelöst wird. Anwendungen sind z.B. die Erkennung von Oberflächendefekten wie Beulen in Blechen oder die gleichzeitige Bestimmung von Ober- und Unterseite und damit der Dicke von Glasscheiben.

Keywords

Messtechnik Oberflächen 3D-Messtechnik
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@inproceedings{dgao108-a29, title = {Korrelationsbasierte optische Messtechnik mittels zufälliger Punktemuster: PROPAC und REPAC}, author = {F. Blumrich}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 108. Jahrestagung}, year = {2007}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag A29} }
108. Jahrestagung der DGaO · Heringsdorf · 2007