Innovative Optische Gläser unterstützen Hollywoods filmische Ästhetik

Forschung & Technologie-Entwicklung, Schott AG Mainz

silke.wolff@schott.com

Abstract

Die Einführung des Digitalen Kinos ist ein Beispiel für die Motivation der Glasentwicklung durch einen innovativen Markt. Ist die digitale Nachbearbeitung analogen Materials in der Filmbranche bereits weit fortgeschritten, steckt die digitale Aufnahmetechnik noch in den Anfängen. Die durch die geringe Chip-Größe hervorgerufene hohe Schärfentiefe liegt im besonderen Fokus der kontroversen Diskussion der Kameraleute, da sie die Bildgestaltung in ihrer klassischen Form stark einschränkt. Dem wird mit weit geöffneten Blenden entgegen gearbeitet, wofür dann Einschränkungen bei der Beleuchtung, sowie Mehraufwand durch Filter oder Nachbearbeitung in Kauf genommen werden müssen. Eine potentielle Lösung ist die Entwicklung lichtstarker, gut korrigierter Kameraobjektive mit kleinen Blendenzahlen. Die Herausforderung für die Materialentwicklung besteht hierbei darin, Gläser mit besonderen Optischen Eigenschaften bereitzustellen, welche die Realisierung solch innovativer Designs wirksam unterstützen. Es werden neue Typen und Trends des Sortiments Optischer Gläser vorgestellt, die einen Beitrag hierzu leisten können.

Keywords

Optische Materialien
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@inproceedings{dgao108-b28, title = {Innovative Optische Gläser unterstützen Hollywoods filmische Ästhetik}, author = {S. Wolff, U. Wölfel}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 108. Jahrestagung}, year = {2007}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B28} }
108. Jahrestagung der DGaO · Heringsdorf · 2007