Visuelles Stimulationssystem für den Einsatz in der Magnetoenzephalographie
Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF , Jena
uwe.lippmann@iof.fraunhofer.de
Abstract
Bei der Magnetoenzephalographie wird die magnetische Aktivität des Gehirns (wenige Femtotesla) gemessen. Diese Messungen sind nur in speziellen Messkammern möglich, die äußere Magnetfelder abschirmen. Um gezielt Hirnfunktionen anregen und messen zu können, wurde ein visuelles Stimulationssystem entwickelt, um der Versuchsperson verschiedene Bilder zu präsentieren. Die Schwierigkeit bei der Realisierung des Systems bestand darin, dass sich das System wenigstens zum Teil in der Messkammer befindet und dort keine magnetische Störfelder verursachen darf. Daher wurde das System in zwei Teile unterteilt: eines zur Bilderzeugung und eines zur Darstellung des Bildes in der Kammer. Das Bild wird von einem 3-Chip-LCOS-Projektionssystem erzeugt und anschließend in ein Bildleiterkabel aus geordneten Glasfasern eingekoppelt, das die optische Verbindung ins Innere der Messkammer herstellt. Dort wird das aus dem Bildleiter kommende Bild von einer zweiten Optik auf einen Schirm projiziert. An diesen Teil sind hinsichtlich der Materialauswahl extreme Forderungen gestellt, da alle Teile aus unmagnetischen Werkstoffen bestehen müssen und keine magnetischen Verunreinigungen aufweisen dürfen.
Keywords
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