Untersuchungen der Wellenfrontaberrationen des Auges mit einem adaptiven Echtzeitphoropter im Vergleich zu einem kommerziellen Aberrometer

Institut für Angewandte Optik, Friedrich-Schiller-Universität Jena

p1baho@uni-jena.de

Abstract

Ein adaptiver Echtzeit-Phoropter (APHO) vermißt die Wellenfrontaberrationen des Auges mit einem Hartmann-Shack-Wellenfrontsensor und erzeugt mit einem adaptiven Spiegel eine die Fehler des Auges korrigierende Wellenfront, um auf der Netzhaut trotz Fehlsichtigkeit eine korrekte Abbildung zu erzielen. Erfassung und Korrektur der Fehlsichtigkeit erfolgen in Echtzeit. Zur Überprüfung der Einsatzfähigkeit eines derartigen Phoropters, ist ein Vergleich der Meßergebnisse mit den an einem kommerziellen Gerät (WASCA von CZ Meditec) gewonnenen Daten erforderlich. Zu diesem Zweck wird ein Kunstauge mit definierter Fehlsichtigkeit an beiden Geräten vermessen. Die Beschreibung der Wellenfront erfolgt in beiden Fällen mit Zenike-Polynomen. Wir konnten feststellen, daß sich die Zernike-Koeffizienten sowohl der sphärisch-zylindrischen Werte, als auch der Werte für die Aberrationen höherer Ordnung (HOA) deutlich unterscheiden. Zur Erklärung dieser Differenzen analysieren wir die Ausbreitung der Wellenfronten im APHO und geben eine Lösungsvorschrift an, die es erlaubt, die an ihm gewonnenen Werte zu korrigieren.

Keywords

Medizinische Anwendungen der Optik
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@inproceedings{dgao109-a19, title = {Untersuchungen der Wellenfrontaberrationen des Auges mit einem adaptiven Echtzeitphoropter im Vergleich zu einem kommerziellen Aberrometer}, author = {H. Babovsky, J. Nagadowska, A. Matusevich, A. Kießling, R. Kowarschik}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 109. Jahrestagung}, year = {2008}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag A19} }
109. Jahrestagung der DGaO · Esslingen · 2008