Zur lichttechnischen Bewertung von Hell-Dunkel-Grenzen
Hella KGaA Hueck & Co.
Abstract
Die gezielte Realisierung von Hell-Dunkel-Grenzen ist in verschiedenen Bereichen der Beleuchtungstechnik von Bedeutung. Dazu zählen u.a. die Auslegung von Scheinwerfern, die Straßenbeleuchtung in Wohnbereichen sowie die Beleuchtung von Flugfeldern. In einigen Bereichen existieren Vorgaben der Gesetzgebung für die zu erzielenden Schärfen und Verläufe der Hell-Dunkel-Grenzen. In Ergänzung zu einem bereits vorgestellten integralen Ansatz werden weitere Anwendungsbeispiele zur quantitativen Beurteilung von Hell-Dunkel-Grenzen vorgestellt. In dem Beitrag sollen weniger die Algorithmen zur Erzielung einer geeigneten Hell-Dunkel-Grenze als vielmehr Kriterien zur Beschreibung entsprechender Lichtverteilungen von Kraftfahrzeugscheinwerfern dargestellt werden. Diese erlauben es, den Fortgang einer Optimierung mit wenigen Kenngrößen quantitativ festzuhalten und aufgrund dieser Entscheidungsmerkmale gezielt zu steuern. Des weiteren wird auf die Tolerierung lichttechnischer Einrichtungen innerhalb eines durch die Gesetzgebung festgelegten Bereiches beziehungsweise innerhalb eines durch lichttechnische Kenngrößen vorgegebenen Parametersatzes eingegangen.