Aufbau eines Faserbasierten Laserresonators mit zwei Fabry-Pérot Kavitäten und einer gemeinsamen aktiven Zone für Sensorikanwendungen.
INA, Technische Elektronik, Fachbereich Elektrotechnik, Universität Kassel; 2Tokai University, Hiratsuka-Shi Kanagawa, Japan
hubert.krause@ina.uni-kassel.de
Abstract
Der Einsatz eines faserbasierten Laserresonators hat für Sensorikanwendungen große Vorteile. Dies liegt vor allem an der hohen Flexibilität und der chemischen Unempfindlichkeit der Fasern. Der hier beschriebene Aufbau hat darüber hinaus die spezielle Eigenschaft zwei Laserkavitäten zu besitzen. Er besteht aus einem Faserkoppler, einem speziell präparierten Halbleiterlaser und zwei Faser-Bragg-Gittern (FBG). Die FBG verfügen über eine schmale Bandbreite bei hoher Reflektivität. Der Laser ist einseitig antireflexvergütetet. Licht, das aus der antireflexvergüteten Seite austritt wird in den Faserkoppler eingekoppelt. Durch Reflexion an den FBG und der hochreflektiven Rückseite des Lasers entstehen zwei Fabry-Pérot Resonatoren, die sich eine gemeinsame aktive Zone, den Laser, teilen. Es konnte gezeigt werden, dass dieses System in der Lage ist, bei den charakteristischen Wellenlängen der FBG Laserlicht zu emittieren wodurch verschiedene Anwendungen denkbar sind. So sind für die hoch empfindliche Intra-Kavitäts Spektroskopie multimode Laser, mindestens jedoch zwei Moden Laser erforderlich. Die Verwendung von nur zwei Moden vereinfacht die Messauswertung entscheidend.