Die Isoplanasiebedingung als effektives Mittel zur Komakontrolle im Optimierungsprozess optischer Systeme

Carl Zeiss MicroImaging GmbH

r.wartmann@zeiss.de

Abstract

Das Design optischer Systeme stützt sich auf mathematische Optimierungsverfahren, welche über eine sogenannte Meritfunktion gesteuert werden. Diese Funktion ist in der Regel eine numerische Bewertung der Leistungsfähigkeit des optischen Systems. Das Optimierungsverfahren sucht nach Möglichkeiten, die Meritfunktion zu verbessern und weist so den Weg zu besseren optischen Systemen. Diese Art von Meritfunktion ist hochkomplex und besitzt eine Unzahl von Extremalpunkten. Trotz verbesserter Optimierungsverfahren kommt man nur selten über die lokale Umgebung eines Startpunktes hinaus. Wenn es hingegen gelingt, die Meritfunktion zu vereinfachen, wird die Optimierung sofort effektiver, weil weniger Extremalpunkte vorhanden sind. Ein wirksames Mittel zur Vereinfachung der Meritfunktion ist es, die Komakontrolle über die Isoplanasiebedingung zu organisieren. Es wird ein Verfahren vorgestellt, das diese Konrolle nicht nur in sagittaler, sondern auch in meridionaler Richtung erlaubt.

Keywords

Theoretische Grundlagen Optische Systeme Optisches Design
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@inproceedings{dgao109-b6, title = {Die Isoplanasiebedingung als effektives Mittel zur Komakontrolle im Optimierungsprozess optischer Systeme}, author = {R. Wartmann}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 109. Jahrestagung}, year = {2008}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B6} }
109. Jahrestagung der DGaO · Esslingen · 2008