Analyse und Bildverbesserung von Multiplex-Hologrammen
Institut für angewandte Optik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Abstract
Dreidimensionale (3D) Sequenzen in einem einzelnen Bild zu speichern, ist seit Jahren ein Ziel der Fotographie. Erste Schritte wurden mit der Methode der stereoskopischen Bilder (3D-Eindruck) und später mit der Holographie (echte 3D Strukturen) erzielt. Es gelang 1973 beide Methoden zu kombinieren, um Bildfolgen mittels holographischer Technik auf üblichen Medien zu speichern. Dabei wird jedes Bild als ein Streifenhologramm geschrieben, während das beobachtende Auge die sequenziell vorliegenden Informationen zu einem einzigen Bild zusammen fügt; welches wie ein Weißlichthologramm rekonstruiert wird. In unserer Arbeit wurde die Methode zur Aufnahme von Streifenhologrammen via eines LCDs analysiert und modifiziert. Dabei stellte sich heraus, dass die Pixelstruktur des LCDs aufgrund von Beugungseffekten deutlichen Einfluss auf die Bildqualität hat. Des Weiteren sollte der Abstand zwischen den einzelnen Streifen nicht kleiner als 0,5 mm sein, um ein ineinander fließen der Einzelbilder zu verhindern. Das gesamte Hologramm sollte breiter als 50 mm sein, um den stereoskopischen Effekt zu wahren. Unter diesen Voraussetzungen kann die Bildqualität des Multiplex-Hologramms gesteigert werden.