Auflösungssteigerung mittels bildinvertierender, digitaler holographischer Interferometrie für die Mikroskopie
Institut für Angewandte Optik, Friedrich Schiller Universität, Jena
Abstract
Stetig wird in der Mikroskopie nach Verfahren gesucht, die Auflösung kleiner Objektstrukturen deutlich zu verbessern. Dabei erwies sich die bildinvertierende Interferometrie als eine vielversprechende Möglichkeit. Bei diesem Verfahren wird das Bild einer inkohärent beleuchteten Objektstruktur in einem interferometrischen Aufbau mit seinem räumlich invertierten Bild überlagert. Auf diese Weise kann für den Objektpunkt auf der optischen Achse eine schmalere Punktbildverwaschungsfunktion (PSF) erreicht werden. Dieses Verfahren erfordert jedoch ein zeitaufwendiges Abrastern des gesamten Objektes. Die digitale Holographie ermöglicht die sequentielle Aufnahme des interessierenden Objektes bei unterschiedlichen statistischen Phasenverteilungen der Beleuchtungswelle. Dadurch kann die notwendige inkohärente Ausleuchtung des Objektes durch eine Mittelung über diese Hologramme simuliert werden. Wir demonstrieren die prinzipielle Anwendbarkeit dieses Verfahrens.