3D-Rekonstruktion makroskopischer Objekte mittels digitaler Hologramme und strukturierter Beleuchtung
Institut für Angewandte Optik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Abstract
Digitale Holographie wird für eine große Zahl von Anwendungen genutzt. Dabei können Verschiebungen und Deformationen von Objekten bis in den Nanometerbereich bestimmt werden. Allerdings ist es schwierig, makroskopische Objekte in ihrer Gesamtheit zu vermessen. Dazu ist hingegen die Photogrammetrie in der Lage, welche die dreidimensionale Oberflächenstruktur von Objekten mit einem geringen Aufwand und mit Mikrometergenauigkeit bestimmen kann. Eine Kombination beider Techniken bietet die Möglichkeit, die Vorteile beider Methoden zu verbinden und mit einfachen Mitteln dreidimensionale Darstellungen von Objekten zu realisieren. In diesem Beitrag wird die prinzipielle Vereinbarkeit beider Verfahren gezeigt. Zudem werden die Grenzen des Verfahrens sowie mögliche Anwendungen diskutiert.