Mikroskop-Optik gestern und heute, der lange Weg zum perfekten Bild

FH Gießen-Friedberg, FB MMEW

thomas.sure@mf.fh-giessen.de

Abstract

Das Mikroskop zählt wohl zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Instrumenten. Viele Entdeckungen, insbesondere im Bereich der Lebenswissenschaften, wären ohne mikroskopische Verfahren nicht denkbar. Der Erfolg wurde und wird im Wesentlichen durch die fortwährende Steigerung der Abbildungsqualität der optischen Systeme getragen. Bereits vor 100 Jahren gab es hochaperturige Objektive, die formal als 100x/1.4 Öl bezeichnet wurden, deren Abbildungsleistung aber nicht mit denen heutiger Höchstleistungsobjektiven verglichen werden kann. Sowohl bzgl. des Optik-Designs als auch im Bereich der Fertigungstechnologien sind in den vergangenen Jahrzehnten bedeutende Fortschritte erzielt worden. Man ist heute in der Lage Objektive zu designen und zu fertigen, die praktisch das physikalische Limit hinsichtlich der Auflösungsgrenze erreichen. Diese Objektive bilden die Grundlage für die in der jüngeren Vergangenheit entwickelten mikroskopischen Techniken, die es ermöglichen Abbildungsverfahren zu realisieren, mit denen die klassische durch das Abbelimit gegebene Auflösungsgrenze überwunden werden kann.

Keywords

Mikroskopie
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@inproceedings{dgao111-h1, title = {Mikroskop-Optik gestern und heute, der lange Weg zum perfekten Bild}, author = {T. Sure}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 111. Jahrestagung}, year = {2010}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk H1} }
111. Annual Conference of the DGaO · Wetzlar · 2010