Quarzglasfasern in der instrumentelle UV-Analytik

FH Gießen-Friedberg, Fachbereich Informationstechnik-Elektrotechnik-Mechatronik
W.-Leuschner-Str. 13, 61169 Friedberg

Karl-Friedrich.Klein@iem.fh-friedberg.de

Abstract

Die optischen und mechanischen Eigenschaften von optischen Spezialfasern haben sich im Laufe der letzten Jahre deutlich verbessert. Besonders die klassischen UV-Detektionsmethoden in der Chemie vertrauen immer mehr auf faseroptische Lichtübertragungssysteme. Mit einer größeren Anzahl von Komponenten muss aber gewährleistet werden, dass das Gesamtsystem sich nicht oder nur kontrolliert verändert. Deshalb wird in diesem Beitrag ein Überblick über den aktuellen Stand von UV-Fasern hinsichtlich Transmission und Degradation gegeben. Vor allem die Reduktion von UV-Defekten im Wellenlängenbereich unter 230 nm, die zu einer wesentlich geringeren Drift des Systems führt, wird ausführlich diskutiert. Aber noch weitere Parameter müssen beachtet werden, um die Langzeitstabilität einschließlich Drift und Rauschen zu garantieren. Dies erfordert genaue Testprozeduren, die für Lampen oder Detektionssysteme schon standardisiert sind. Neben der Weißlicht-Interferenz wird eine neuartige faseroptische Tauchsonde, die sich im Prozess selbst reinigen und re-kalibrieren kann, als weiterer Schritt zur Systemverbesserung vorgestellt.

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@inproceedings{dgao111-p44, title = {Quarzglasfasern in der instrumentelle UV-Analytik}, author = {K.-F. Klein, J. Mannhardt, C. P. Gonschior, M. Belz}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 111. Jahrestagung}, year = {2010}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P44} }
111. Jahrestagung der DGaO · Wetzlar · 2010