Der Einfluß der Probeneinbettmedien auf die Bildgüte im Mikroskop
Carl Zeiss MicroImaging GmbH
Abstract
Mikroskopisch zu untersuchende Proben werden in der Regel in spezielle Medien eingebettet. Oft handelt es sich hierbei um wässrige Lösungen, die durch ein dünnes Glasplättchen abgeschlossen werden. In der Regel sind Dicke und Brechzahl dieser Medien nur näherungsweise bekannt. Unglücklicherweise haben aber diese Werte einen nicht zu vernachlässigenden Einfluß auf die Abbildungsgüte im Mikroskop. In ungünstigen Fällen kann eine Brechzahlabweichung oder ein Deckglas mit falscher Dicke dazu führen, daß die zu untersuchenden Strukturen nicht mehr aufgelöst werden können. Diese Effekte hängen sehr stark von den Parametern des Mikroobjektivs, insbesondere der numerischen Apertur, ab. Es ist möglich, einen Zusammenhang zwischen den Toleranzen der Einbettmedien, den Objektivparametern und der Strehlschen Definitionshelligkeit herzustellen. Dieser Zusammenhang ist hifreich, wenn es um die konkrete Auslegung der Probeneinbettung bzw. um die zu beachtenden Randbedingungen hochauflösender Mikroobjektive geht.
Keywords
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