Plasmonische Effekte in metallbefüllten mikrostrukturierten optischen Fasern
IPHT Jena
Abstract
Durch selektives Einbringen von flüssigen Metallen (z.B. Gold oder Silber) in ein oder mehrere ausgewählte Löcher mikrostrukturierter optischer Fasern erhält man nach deren Abkühlung Mikrodrähte von einigen Zentimetern Länge. Bei diesem Prozess werden Temperaturen von ca. 1100°C und Drücke von über 100 bar angewendet. An den zylindrischen Grenzflächen zwischen diesen Mikrodrähten und dem dielektrischen Glas können Oberflächenplasmon-Polaritonen angeregt werden. Die Plasmonen-Anregung und der Energie-Transfer von der Kernmode der Faser kann im Transmisonssionspektrum beobachtet werden. Die experimentellen Ergebnisse dazu werden mit den Resultaten eines semi-analytischen Modells und mit der Simulation einer Finite-Elemente-Methode verglichen.