Optische Äquivalent-Modelle für das menschliche Auge hinsichtlich Laserbehandlungen
Fraunhofer IOF, Jena
katharina.frey@iof.fraunhofer.de
Abstract
Da für Laserbehandlungen am Auge Vorversuche aus humanitären Gründen nicht möglich sind und meist nicht alle benötigten Informationen zur Verfügung stehen, ist in diesem Fall eine äquivalente Modellierung notwendig. Diese Modelle müssen mit der Behandlungssituation vergleichbar sein, damit sie durch die anschließenden Vorversuche verifiziert werden können und aussagekräftige Daten über die optischen Parametern liefern kann. Im Fall der Laserbehandlung am menschlichen Auge wird ein Äquivalentmodell eines Minischweineauges optisch simuliert. Mit den Simulationsdaten, den Ergebnissen aus den realen Laserversuchen an den Minischweinen und dem Vergleich mit dem simulierten humanen Augenmodell können Erkenntnisse über eine Laserbestrahlung am menschlichen Auge gewonnen werden. Für eine Simulation des Streulichtverhaltens unterschiedlicher Flächen innerhalb des optischen Systems wurde ebenfalls ein Modell entwickelt und diese Ergebnisse mit den durchgeführten Laserversuchen verglichen, um so die Modellierung zu verifizieren und dessen Grenzen zu bestimmen.