Polarisationsmikroskop: Konoskopische Beobachtung
Carl Zeiss MicroImaging GmbH, Göttingen
Abstract
Die Anwendungen eines Polarisationsmikroskops reichen von Untersuchungen in biologischen Proben, über Kontrastierungen von anisotropen Strukturen, bspw. in der Spannungsoptik, hin zur Bestimmung und Untersuchung von Mineralien in der Geologie. Bei diesen Untersuchungen werden neben der orthoskopischen auch die konoskopische Betrachtung, d.h. das in der hinteren Brennebene des Mikroskopobjektivs entstehende Interferenzbild der Probe, genutzt. Bei dieser Beobachtung wird die Probe, bspw. ein Kristallkorn, von Parallelstrahlenbündeln unterschiedlicher Neigung durchsetzt, wobei infolge der gekreuzten Polarisatoren ausgelöschte Bereiche im Pupillenbild entstehen, die sog. Hauptisogyren. Die Beeinflussung dieses für den Kristall charakteristischen Isogyrenverlaufs durch Polarisationseffekte, hervorgerufen durch die zwischen Polarisator und Analysator befindliche Optik, soll durch Simulationsrechnungen untersucht werden.
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