Fiberskopische Geometriemessung auf Basis der Streifenprojektion
Institut für Mess- und Regelungstechnik, Leibniz Universität Hannover
christoph.ohrt@imr.uni-hannover.de
Abstract
Zur flächenhaften optischen Messung filigraner Nebenformelemente auf innenliegenden und schwer zugänglichen Trägergeometrien wurde ein fiberskopisches Streifenprojektionssystem entwickelt. Für das Messsystem wurden konventionelle Projektions- und Bilderfassungsverfahren auf die erschwerten Bedingungen der flexiblen Endoskopie adaptiert und neue, an die komplexe Optik angepasste Methoden zur Messdatenerfassung entwickelt. Durch Einsatz von Laserbeleuchtung mit integrierter Strahlformung und Kohärenzreduktionverfahren konnte eine erhöhte Tiefenschärfe erreicht werden. An das Scheimpflugprinzip angepasste Mikrooptiken stellen hierbei parallele Fokalebenen der im Triangualtionswinkel angeordneten Mustererzeugungs- und -detektionseinheit sicher. Das optische Messgerät kann 3D-Punktewolken mit Unsicherheiten im unteren Mikrometerbereich erfassen. Eine Reduzierung der Messzeit von ca. 4s auf unter 1s soll zukünftig durch Anpassung der Projektionsalgorithmik und den Einsatz von adaptiven Mikrooptiken erreicht werden. Hierzu sollen Ansätze der inversen Streifenprojektion verwendet werden. Der aktuelle Ansatz soll zusammen mit den zukünftigen Erweiterungen auf der Tagung vorgestellt werden.
Keywords
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