Hyperelastische, hochtransparente Optiken – Ein neuer Ansatz zur Realisierung adaptiver Kraftfahrzeugfrontbeleuchtung
L-LAB / Hella KGaA Hueck & Co.
Abstract
Wie dieser Beitrag belegen soll, eröffnet die LED nicht nur Freiheiten hinsichtlich der Lichtfunktionen und des neuartigen Erscheinungsbildes eines Kfz-Scheinwerfers. Sie verlangt ebenfalls nach dem Einsatz „neuer“ Materialien und Konzepte. Als beständig gegen hohe Temperaturen, energiereiche Strahlung, bei gleichzeitig hervorragender Transmission, erweisen sich hochtransparente Silikonelastomere. In Form von Lichtleitelementen können sie in direktem Kontakt zu „weißen“ Hochleistungs-LEDs stehen. Gegenüber thermoplastischen Kunststoffen (PMMA, PC) oder Gläsern bieten transparente Silikone zudem fertigungstechnische Vorteile, insbesondere im Hinblick auf eine industrielle Massenproduktion. Über eine reine Materialsubstitution von Glas und Thermoplasten hinaus kann die reversible Verformbarkeit des Elastomers (Hyperelastizität) genutzt werden, um Optiken in Scheinwerfermodulen mechanisch zu beeinflussen. Die Umsetzung einer Kurvenlichtfunktion und dynamischen Leuchtweitenregulierung mittels elastisch verformbarer Primäroptik stellt eine bahnbrechende Idee dar. Dieser Ansatz besitzt das Potenzial, Scheinwerfermodule hinsichtlich Bauraum, Gewicht und Leistungsaufnahme zu optimieren.
Keywords
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