Umwandlung gepulster Laserstrahlung in kontinuierliche Strahlung
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Abstract
In weiten Bereichen der optischen Metrologie ist der Einsatz von Lasern dadurch behindert, dass nur gepulste Laserstrahlung in ausreichender Leistung und spektraler Durchstimmbarkeit vom UV‐C bis ins mittlere IR vorhanden ist. Denn die hohen Spitzenleistungen, bedingt durch das extrem geringe Puls‐Pausen‐Verhältnis von 10‐5, (z.B. bei fs-Lasersystemen oder Superkontinuumsstrahlern) können zu Sättigungseffekten und in der Folge zu einem nichtlinearen Verhalten des Detektors führen. In diesem Beitrag wird eine universelle Methode vorgestellt mit der die Pulse gepulster Strahlungsquellen ausreichend hoher Repetitionsrate in ungepulste Strahlung umgewandelt werden. Dazu wird jeder Puls in viele kleine Teilpulse aufgeteilt, die auf unterschiedlich langen Wegstrecken unterschiedliche Laufzeiten besitzen, sodass sie anschließend zeitlich gleichmäßig verteilt am Ausgang ankommen. Realisiert wird dieser Puls‐zu‐cw‐Konverter mit einem Glasfaserbündel bei dem jede Einzelglasfaser eine individuell festgelegte Länge besitzt. Mit der Entwicklung eines Puls‐zu‐cw ‐ Konverters wurde das entscheidende Manko beim Einsatz leistungsstarker fs‐Lasersysteme im Bereich der Metrologie beseitigt.