Deformationsvektorbestimmung mittels bildfeldholographischer Stereophotogrammetrie

Institut für Angewandte Optik, Friedrich-Schiller-Universität Jena

holger.babovsky@uni-jena.de

Abstract

Digitale Hologramme können zur dreidimensionalen stereophotogrammetrischen Oberflächenbestimmung eingesetzt werden. Dies ermöglicht es, holographische Verfahren wie das der holographischen Interferometrie mit den errechneten dreidimensionalen Punktwolken zu kombinieren. Unter Verwendung von vier Kameras ist es bei einer Deformation des zu vermessenden Objektes weiterhin möglich, die aus der Deformation resultierenden Verschiebungsvektoren zu bestimmen. Dieses Verfahren hat allerdings auf Grund des auftretenden Specklerauschens eine lange Aufnahmezeit, sowie eine, verglichen zur reinen Stereophotogrammetrie, erhöhte Messunsicherheit zur Folge. Ziel des in diesem Beitrag vorgestellten Verfahrens ist deshalb eine Reduzierung dieser Nachteile durch eine Kombination aus Bildfeldholographie und Stereophotogrammetrie, was es ermöglicht, die dreidimensionale Punktwolke rein stereophotogrammetrisch zu erhalten. Gleichzeitig können nichtsdestotrotz weiterhin holographische Verfahren mit der darin erhaltenen Punktwolke verknüpft werden.

Keywords

3D-Messtechnik Holografie
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@inproceedings{dgao114-p25, title = {Deformationsvektorbestimmung mittels bildfeldholographischer Stereophotogrammetrie}, author = {H. Babovsky, M. Hanemann, A. Kiessling, R. Kowarschik}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 114. Jahrestagung}, year = {2013}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P25} }
114. Annual Conference of the DGaO · Braunschweig · 2013