Rekonstruktionsangepasste Kennlinienoptimierung räumlicher Lichtmodulatoren
Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart
Abstract
Flüssigkristallbasierte räumliche Lichtmodulatoren werden inzwischen in einer Vielzahl von Anwendungen im Bereich der angewandten Optik eingesetzt. Moderne Elemente erzielen Auflösungen im Bereich mehrerer Millionen Pixel bei sehr kleinen Pixelabständen. Das Antwortverhalten der Elemente im Zeitverlauf, aber auch im Subpixelmaßstab ist ausgesprochen komplex und für kommerzielle Elemente nicht im Detail vorhersehbar. Vorgestellt wird daher eine neuartige Messmethodik zur Kennlinienoptimierung für holografische Anwendungen. Hierbei werden parallel mehrere hundert Gitter mit verschiedenen Kennlinien räumlich getrennt in den Modulator eingeschrieben. Eine Blende filtert den in die gewünschte Richtung propagierenden Lichtanteil und eine CCD Kamera in einer Ebene konjugiert zum Modulator erlaubt so die parallele Beurteilung aller Beugungseffizienzen. Durch einen genetischen Algorithmus wird die optimale Kennlinie zur Ansteuerung ermittelt.