Mikroskopie mit unendlicher Schärfentiefe

Institut für Angewandte Optik, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Daniel.Weigel@uni-jena.de

Abstract

Die Bildgebung in der Mikroskopie ist im Allgemeinen auf sehr kleine Schärfentiefen beschränkt. So ist es gerade bei hohen numerischen Aperturen schwierig, in der Tiefe ausgedehnte Proben auf einmal zu beobachten, strukturierte Oberflächen zu prüfen oder viele Partikel gleichzeitig in einem Volumen zu erfassen. Durch den Einsatz eines bildinvertierenden Interferometers ist es nun möglich, Objektstrukturen mit einer quasi unendlichen Schärfentiefe abzubilden. Hierfür wird die komplexe Kohärenzfunktion aufgenommen und daraus die räumlich inkohärente Objektstruktur rekonstruiert. In diesem Beitrag sollen die Funktionsweise sowie die Vorteile aber auch Grenzen des Verfahrens vermittelt werden Zudem werden an Hand von Beispielmessungen verschiedene praktische Einsatzmöglichkeiten dieses neuen Verfahrens aufgezeigt.

Keywords

Kohärenz Mikroskopie Beugungstheorie
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@inproceedings{dgao115-a15, title = {Mikroskopie mit unendlicher Schärfentiefe}, author = {D. Weigel, A. Kießling, R. Kowarschik}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 115. Jahrestagung}, year = {2014}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk A15} }
115. Annual Conference of the DGaO · Karlsruhe · 2014