Realisierung optischer Gläser mit engsten Toleranzen für industrielle Anwendungen

SCHOTT AG

ralf.jedamzik@schott.com

Abstract

Für die Toleranzrechnung beim Design optisch anspruchsvoller Systeme ist es wichtig, schon früh in der Designphase die spätere absolute Lage der eingesetzten optischen Gläser zu kennen. Enge Toleranzen können durch das Einbeziehen individueller Glasdaten (Schmelzrechnung) erreicht werden. Der Aufwand wird reduziert, wenn durch engste Lagetoleranzen der eingesetzten Gläser eine aufwendige Individualisierung nicht mehr notwendig ist. Dies wird erreicht durch den Einsatz von Gläsern der Stufe 0.5. Gläser der Stufe 0.5 haben eine maximale Abweichung von +- 0,0001 in der Brechzahl und 0,1% in der Abbezahl von der nominalen Kataloglage. SCHOTT bietet eine Reihe von Gläsern für hochwertige industrielle Anwendungen in dieser Stufe an. Zur Realisierung ist eine stringente Prozesskontrolle der Schmelz und Kühlprozesse notwendig. Dazu trägt auch eine hochgenaue Messtechnik bei. Insbesondere über die genaue Feinkühlung optischer Gläser wird eine zielgesteuerte Fertigung in enge Toleranzbänder erst möglich. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die notwendigen Prozesse zur Realisierung der Stufe 0.5.

Keywords

Messtechnik Optisches Design Optische Materialien
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@inproceedings{dgao115-b8, title = {Realisierung optischer Gläser mit engsten Toleranzen für industrielle Anwendungen}, author = {R. Jedamzik}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 115. Jahrestagung}, year = {2014}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B8} }
115. Jahrestagung der DGaO · Karlsruhe · 2014