Verbesserung der Hintergrundkorrektur in der FTIR-Spektroskopie
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Braunschweig
Abstract
Bei der FTIR-Spektroskopie wird das gesuchte Transmissionsspektrum aus dem Quotienten aus Probenspektrum und Hintergrundspektrum ermittelt. Die Qualität der Transmissionsspektren wird von zwei wesentlichen Einflussgrößen limitiert: (1.) Proben- und Hintergrundspektren können nur zu verschiedenen Zeiten gemessen werden – das gemessene Spektrum verändert sich jedoch mit der Zeit, bedingt durch Lichtquellenalterung sowie mechanische, elektronische und Temperatureinflüsse, variable Interferenzmuster von Filtern, Eintrittsfenstern usw. Die signifikanten Zeitabstände zwischen Proben- und Hintergrundmessung erfordern daher eine Korrektur bzgl. der Spektrenänderungen. Wir untersuchen die zeitlichen Fluktuationen der Spektren eines Bruker IFS125HR Spektrometers und Kompensationsmöglichkeiten. (2.) Das Signal-zu-Rausch-Verhältnis (S/N) des Transmissionsspektrums hängt auch vom S/N des Hintergrundspektrums ab. Dieses sollte mindestens so hoch wie beim Probenspektrum sein, was entsprechend lange Messzeiten erfordert – Zeit, die nicht für Probenspektren genutzt werden kann. Die Konsequenzen dieser Anforderung werden diskutiert und eine Messstrategie vorgestellt.
Keywords
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