Frequenzmultiplex-Verfahren für zukünftige optische Zugangsnetzwerke
Karlsruher Institut für Technologie (KIT,
2Institute of Electromagnetic Fields, ETHZ, Zurich, Switzerland,
3Athens Information Technology, Athens, Greece;
4Universitat Polytècnica de Catalunya, Barcelona Spain,
5Alcatel-Lucent Deutschland AG, Bell Labs, Stuttgart, Germany,
6University of Hertfordshire, Hatfield,, United Kingdom
Abstract
Zukünftige optische Zugangsnetzwerke sollen jedem Nutzer eine hohe Kapazität von 1Gbit/s zur Verfügung stellen und gleichzeitig kosteneffizient umsetzbar sein. Bisher wird zeitliches Multiplexen auf einem einzelnen optischen Träger genutzt, um mehrere Haushalte mit einem einzelnen Zugangsknoten zu verbinden. Dieses Konzept erfordert die Erfassung und Prozessierung des gesamten Signals von jedem einzelnen Modem, was eine hohe Bandbreite in der Signalverarbeitung notwendig macht. Im Gegensatz dazu muss bei Frequenzmultiplex-Signalen lediglich ein einzelner Subträger verarbeitet werden, was die Anforderungen an die Prozessierungsresourcen im Modem drastisch verringert. In der vorliegenden Arbeit stellen wir verschiedene Möglichkeiten für die Realisierung solcher Frequenzmulitplex-Netzwerke vor. Hierbei gehen wir insbesondere auf das von uns entwickelte Nyquist-Frequenzmultiplex und die damit ermöglichte erste Demonstration eines darauf basierten Zugangsnetzwerkes ein. In diesem System wird jeder einzelne Subträger durch eine entsprechende Pulsformung wird zu einem rechteckigen Spektrum geformt. Dabei können bis zu 32 Nutzer mit Datenraten von jeweils 1Gbit/s versorgt werden.
Keywords
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