Untersuchung und Anwendung von Schmelzlackstrukturen in der Mikrooptik

Lehrstuhl für Optoelektronik, ziti, Universität Heidelberg

t.paul@stud.uni-heidelberg.de

Abstract

Ein wichtiges Verfahren der Herstellung von Mikrolinsen ist die Schmelzlacktechnik. Die Form der Linsenoberfläche ergibt sich dabei aus dem Wechselspiel von Adhäsionskraft und Oberflächenspannung. Wählt man als Basisfläche die Kreisfläche, so ergeben sich nach dem Schmelzprozess sphärische Strukturen. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich durch eine allgemeinere Strukturierung der Basisfläche. Durch die Wahl eines Rechtecks als Basisfläche können z.B. auch Zylinderlinsen hergestellt werden.Der Beitrag befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Formung der Oberfläche, dem Herstellungsprozess und einer Anwendung in der Sicherheitstechnik. Für die theoretische Beschreibung basiert unser Ansatz auf der Minimierung der Oberfläche mit Hilfe einer Euler-Lagrange-Gleichung.

Keywords

Mikrooptik Optische Komponenten
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@inproceedings{dgao115-p34, title = {Untersuchung und Anwendung von Schmelzlackstrukturen in der Mikrooptik}, author = {T. Paul, K.-H. Brenner}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 115. Jahrestagung}, year = {2014}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P34} }
115. Jahrestagung der DGaO · Karlsruhe · 2014