Modifikation der Methoden zur aperturlosen Lichtausbreitung im Ortsbereich
Lehrstuhl für Optoelektronik, Universität Heidelgerg
brenner@ziti.uni-heidelberg.de
Abstract
Alle Verfahren zur Lichtausbreitung im Ortsbereich enthalten die implizite Annahme, dass die Feldamplitude im Außenraum null ist. Für transparente Objekte endlicher Ausdehnung ist diese Annahme unproblematisch. Bei Phasenelementen ist die Amplitude jedoch überall von Null verschieden und die Integration kann daher nicht begrenzt werden. Das Ergebnis ist dadurch überlagert mit dem Beugungsbild der Rechenapertur. Weicht man auf Propagationsalgorithmen im Frequenzbereich aus, wird dieses Problem prinzipiell umgangen, da die Eingangsverteilung dann als periodisch angenommen wird. Man hat in diesem Fall jedoch eine Beschränkung der Propagationsdistanz. In diesem Beitrag zeigen wir eine Modifikation auf, welche die aperturbedingten Fehler von Propagationsalgorithmen im Ortsbereich behebt. Das Verfahren ist insbesondere für die linsenlose Phasenmikroskopie von Relevanz.
Keywords
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