Das Beste aus zwei Welten: Fusion von Phasenmessender Deflektometrie und Shape from Specular Flow

Hochschule Landshut – University of Applied Sciences

hanning.liang@haw-landshut.de

Abstract

Die Vermessung optisch blanker Oberflächen, wie etwa von lackierten Kfz-Karosserieteilen, Brillengläsern, Teleskopspiegeln oder Mobiltelefon-Displays, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Phasenmessende Deflektometrie (PMD) und Shape from Specular Flow (SFSF) sind zwei etablierte Messverfahren, die jeweils in der Lage sind, die Topographie spiegelnder Freiformflächen zu bestimmen. Die Messprinzipien dieser beiden Ansätze unterscheiden sich jedoch stark voneinander: Während bei PMD eine statische Messsituation vorliegt und die Oberfläche über einen codierten Bildschirm mit Hilfe eines kalibrierten Aufbaus rekonstruiert wird, wird bei SFSF der sogenannte „optische Fluss“ ausgewertet, der sich aus einer Relativbewegung zwischen Objekt und (ggfs. sogar unbekanntem) Hintergrund ergibt. Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile. Es wird ein technischer Vergleich zwischen beiden Methoden gegeben und ein möglicher neuer Ansatz – Fusion von PMD und SFSF – vorgestellt, bei welchem das Objekt während der Kamera- und Schirmbewegung gemessen wird. Es wird gezeigt, dass der neue Ansatz besonders für die scannende Vermessung großer 360°-Objekte geeignet ist.

Keywords

Messtechnik 3D-Messtechnik Deflektometrie
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@inproceedings{dgao118-b11, title = {Das Beste aus zwei Welten: Fusion von Phasenmessender Deflektometrie und Shape from Specular Flow}, author = {H. Liang, C. Faber}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 118. Jahrestagung}, year = {2017}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk B11} }
118. Annual Conference of the DGaO · Dresden · 2017