Polarisations- und phasenschiebende Interferometrie für die simultane Vermessung der Phasenfront und der Doppelbrechung eines Objekts

Institut für Optik, Information und Photonik, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg; 2 Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Erlangen

sergej.rothau@fau.de

Abstract

Die Messmethode der polarisations- und phasenschiebenden Interferometrie (PPSI) wurde schon umfassend in den letzten Jahren [1] auf den DGaO-Tagungen vorgestellt. Das Messverfahren erlaubt es simultan und vollflächig den Polarisationszustand und die Phasenfront einer gegebenen Objektwelle zu vermessen, dabei kann die Polarisation beliebig und vor allem ortsvariant sein. Die somit gewonnene Information der Polarisation der Lichtwelle nach der Transmission durch ein gegebenes Messobjekt, reicht nicht in jedem Fall für die Berechnung der doppelbrechenden Eigenschaft des Objekts. Aus diesem Grund wurde das Messprinzip der PPSI für die simultane Vermessung der Phasenfront und der Doppelbrechung des Messobjekts weiterentwickelt. Dabei kann die ortsvariante Ausrichtung und Stärke der Phasenverzögerung zwischen den beiden orthogonalen Polarisationskomponenten in einer Jones-Matrix zusammengefasst werden. Es werden die theoretischen Überlegungen und die ersten experimentellen Ergebnisse präsentiert. [1] S. Rothau, B19 (117. DGaO-Tagung, 2016)

Keywords

Interferometrie
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@inproceedings{dgao118-b32, title = {Polarisations- und phasenschiebende Interferometrie für die simultane Vermessung der Phasenfront und der Doppelbrechung eines Objekts}, author = {S. Rothau, K. Mantel, N. Lindlein}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 118. Jahrestagung}, year = {2017}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk B32} }
118. Annual Conference of the DGaO · Dresden · 2017