Design und Herstellung eines CGH-basierten Modalen Wellenfrontsensors
Institut für Optik, Information und Photonik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Staudtstraße 7/B2, 91058 Erlangen; 2 Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Staudtstraße 2, 91058 Erlangen
Abstract
Modale Wellenfrontsensoren können gegenüber einer zonalen Wellenfrontdetektion von Vorteil sein. Etwa, wenn in einem optischen Element fabrikationsbedingt nur spezielle Aberrationsmoden zu erwarten sind. Der Hauptvorteil eines modalen Sensors ist die geringe Auswertekomplexität und folglich ein Geschwindigkeitsvorteil bei der Wellenfrontmessung. Als modale Basis können die Zernike-Polynome dienen, deren Koeffizienten durch Messung der Phasenfront bestimmt werden können. Sind die zu erwartenden Aberrationen für ein optisches Element bekannt, kann die Funktionsweise diesbezüglich optimiert werden. Unser Ziel ist es, einen Wellenfrontsensor auf Basis eines Computer-Generierten Hologramms zu realisieren (Neil et al. 2000). Das Prinzip des Sensors basiert auf der holografischen Rekonstruktion einer ebenen Objektwelle durch eine spezifisch aberrierte Referenzwellenfront. Wir werden die quantitative Untersuchung des intermodalen Crosstalks eines modalen Wellenfrontsensors präsentieren, welcher zur genauen Messung von Defokus und Koma ausgelegt ist. Die Charakterisierung des intermodalen Crosstalks ist dabei notwendig, um ein möglichst effizientes und genaues Sensorverhalten zu erzielen.