Ein 2-Strahl-Interferenz-Mikroskop für die Gehirnforschung

IBI-Deutschland, Retired

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Abstract

Heute sind die Dimensionen der kleinsten Objekte einer Halbleiterschaltung und der Durchmesser der Dendriten der menschlichen Nervenzellen nicht nur in der gleichen Größenordnung, sondern nahezu gleich, nämlich 20 nm. Der Unterschied liegt in der Dichte der Strukturen. Der Abstand der Objekte der Halbleiterschaltung kann bis zu 20 nm betragen. Der Abstand der Dendriten ist deutlich größer. Dadurch wird es möglich Dendriten allein, auch mit einer gröberen Auflösung als 20 nm, sichtbar zu machen. Dies soll mit einem 2-Strahl-Interferenz-Mikroskop geschehen. Dabei ist von eminenter Bedeutung die Verbesserung des Signal zu Rausch Verhältnisses, ohne das Objekt zu belasten. Der Einfluß der Signalverstärkung auf die Punktverbreiterungsfunktion wird gezeigt. Bei hinreichender Signalverstärkung sind simultane Aufnahmen für die Strukturierte Beleuchtung möglich. Mit Strukturierter Beleuchtung und nahem UV wird eine Punktverbreiterungsfunktion in X,Y und Z von rund 60 nm (FWHM)erwartet. Dies ist eine gute Voraussetzung für die Vermessung von kleinen Objekten im Gehirn. Dabei können Meßmethoden der Halbleiterfertigung hilfreich sein.

Keywords

Messtechnik Interferometrie Mikroskopie
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@inproceedings{dgao118-p41, title = {Ein 2-Strahl-Interferenz-Mikroskop für die Gehirnforschung}, author = {D. Wagner}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 118. Jahrestagung}, year = {2017}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P41} }
118. Annual Conference of the DGaO · Dresden · 2017