Verzeichnungskorrektur von Fisheye-Objektiven durch 3D-Targets und Lichtschnittmessungen
Zentrum für optische Technologien, Hochschule Aalen
andreas.schlipf@studmail.htw-aalen.de
Abstract
Für herkömmliche Verfahren zur Bildkorrektur von Verzeichnungseffekten werden Bildaufnahmen von planaren Targets mit Standardkalibriermustern genutzt, um entsprechend dieser Bilddaten und eines Verzeichnungsmodells geeignete Koeffizienten einer Korrekturfunktion zu fitten. Für Fisheye-Objektive mit extremen Verzeichnungseffekten versagen diese Verfahren jedoch, da die Verzeichnungsmodelle mit den Verzeichnungseffekten nicht mehr vereinbar sind. Aus diesem Grund wird ein alternatives Verfahren dargestellt, um eine metrische Kalibrierung eines miniaturisierten 3D-Lichtschnittsensors zu realisieren. Durch den Sensor werden zunächst unkalibrierte Messdaten von 3D-Kalibrierobjekten erhoben. Anschließend werden entsprechend der Messdaten und der bekannten Dimensionen der 3D-Objekte Korrekturfaktoren für entsprechende Bildpositionen erhoben. Dies ermöglicht den Fit einer geeigneten radialen Korrekturfunktion. Durch die Vermessung von 3D-Kalibrierobjekten werden verbleibende Restfehler erfasst und im Beitrag dargestellt.
Keywords
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