Raman-Spektroskopie mit Multilinienlichtquellen
Fachgebiet Technische Thermodynamik, Universität Bremen
Abstract
Die Raman-Spektroskopie hat sich in den vergangenen 10 Jahren zu einem etablierten Werkzeug in der Prozessanalytik entwickelt. Um diese vielseitige Methode für neue Applikationen nutzbar zu machen, werden insbesondere kompakte und robuste Raman-Spektrometer benötigt. Im Rahmen des Beitrages wird ein Konzept zur weiteren Miniaturisierung vorgestellt. Es basiert auf einer kürzlich entwickelten Raman-Technik, bei der eine Lichtquelle mit zwei Wellenlängen zum Einsatz kommt. Die beiden Wellenlängen sind spektral gerade so weit voneinander entfernt, dass die Frequenzdifferenz genau der Hälfte des interessanten Raman-Spektrums entspricht. Beim ursprünglichen Konzept werden nacheinander zwei Spektren mit den unterschiedlichen Wellenlängen aufgenommen, die dann zum Gesamtspektrum zusammengefügt werden. Dieser Ansatz wurde in der vorliegenden Arbeit erweitert, indem die Probe gleichzeitig mit beiden Wellenlängen bestrahlt wird. Daraus resultiert ein komplexes Raman-Spektrum, welches eine Fusion aus zwei Frequenzbereichen darstellt. Es wird gezeigt, dass dieses Spektrum geeignet ist, um quantitative Analytik zu betreiben, während die Möglichkeiten der Strukturanalyse begrenzt sind.
Keywords
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