Modellbasierte, adaptive Schätzung von Kameramatrizen für fokusvariable Anwendungen der optischen Messtechnik
Institut für Mess- und Regelungstechnik, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
hagen.bossemeyer@imr.uni-hannover.de
Abstract
Der Arbeitsbereich optischer und insbesondere triangulationsbasierter Messsysteme wird häufig durch die Tiefenschärfeeigenschaften der verwendeten Optik begrenzt. Einer Vergrößerung des Tiefenschärfebereichs über das Verringern der Blendenöffnung steht eine geringere Lichtausbeute und somit der Bedarf einer längeren Belichtungszeit gegenüber. Eine Verwendung fokusvariabler Optiken ermöglicht eine Adaption des Arbeitsbereichs. Die Gültigkeit der für die Triangulation bedeutenden, modellbasierten Kamerakalibrierung ist jedoch, insbesondere bei nicht-parfokalen Optiken, auf die entsprechende Fokusstellung begrenzt. Dieser Beitrag präsentiert einen Ansatz zur Beschreibung der Kalibrierungsparameter über den gesamten Fokusbereich eines Objektivs. Die präzise Schätzung des Parameterverlaufs bedingt eine hohe Stützstellendichte, welche mit einem nicht unerheblichen Kalibrieraufwand einhergeht. Dabei sind stets zu erzielende Genauigkeiten und der damit verbundene Aufwand anhand geeigneter Metriken gegeneinander abzuwägen. Darüber hinaus wird, mit Rücksicht auf die Triangulationsbasis, die extrinsische Lage des Kamerakoordinatensystems betrachtet.
Keywords
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