Anpassung volumenholografischer Gitterzellenarrays an divergente LED Beleuchtung
L-LAB Forschungsinstitut für Lichttechnik und Mechatronik, Lippstadt; 2 Lichttechnisches Institut, Karlsruher Institut für Technologie
Abstract
Linsen oder Reflektoren durch holografische Elemente zu substituieren, verspricht eine Reduzierung von Gewicht, Bauraum und ermöglicht ggf. neue Lichtfunktionen. Die Nutzung volumenholografischer Gitterzellenarrays zur Formung von Lichtverteilungen hat gezeigt, dass auch unter Verwendung inkohärenter Lichtquellen, insbesondere phosphorkonvertierter Weißlicht-LEDs, z.B. abblendlichtähnliche Verteilungen zur Verwendung in der Automobilbeleuchtung geformt werden können. Vorausgesetzt wurde hierbei eine Vorkollimation der LED-Lichtquelle. Um Hologramme sinnvoll für Beleuchtungszwecke einsetzen zu können, ist jedoch eine Positionierung der Lichtquelle ohne Vorkollimation in Abständen von ca. 20-60 mm vor dem Hologramm nötig. Gezeigt wird ein Verfahren zur Anpassung der Gitterzellenarrays im Fertigungsschritt, welches genau diese Konfiguration erlaubt und bei direkter LED-Beleuchtung die gewünschte Lichtverteilung entstehen lässt.