Material Compliance 2020 – Fokus Optisches Glas
SCHOTT AG
Abstract
Wenn die Spezifizierung von Glas für optische Anwendungen an sich auch so alt ist wie das Material selbst, entwickelt sich deren jüngster Zweig, die rechtliche Spezifikation, mit rasanter Geschwindigkeit weiter. Zentraler Aspekt der rechtlichen Materialspezifikation ist ihre Relevanz entlang des gesamten Produktlebenszyklus: während applikatorische und prozesstechnische Spezifikationen oft bilateraler Natur (zw. Hersteller & Verarbeiter) sind, greift die rechtliche weit zurück in der Kette, vor den Hersteller, bis zu den Quellen der Rohstoffe. Und ebenso greift sie weit über den Verarbeiter voraus bis zum Kunden, teils bis zum Ende des Produktlebenszyklus. Die produktspezifischen „Koordinaten“ Applikationsfeld und Region (Produktion / Veredelung / Verkauf) identifizieren dabei die einzuhaltenden Rechtsvorschriften. Diese unterliegen zusätzlich, geschuldet der weltweiten Aktualität des Themas Chemikalien-Regulierung, stetigem Wandel und Verschärfung. Die wohl relevantesten Cluster sind dabei die REACH-, RoHS- und Konfliktmineralien-ähnlichen Regulierungen, deren wesentliche Eigenschaften und Einflüsse auf das Optische Glas hier umrissen werden.
Keywords
B8) und der hinterlegten E-Mail-Adresse einen Upload-Link anfordern.