Herstellung Mikrostrukturierter Hohlkernfasern für spektroskopische Anwendungen

Leibniz –Institut für Photonische Technologien e.V.

jens.kobelke@leibniz-ipht.de

Abstract

Mikrostrukturierte Hohlkernfasern sind vielversprechende Komponenten für Fasersonden in der Raman-Gasspektroskopie und in der Fluid-Absorptionsspektroskopie. Antiresonant lichtführende Fasern mit negativ krümmungsbegrenzten Hohlkernen (sog. Negative Curvature Hollow Core Fibers) ermöglichen eine verlustarme Lichtausbreitung in bestimmten Frequenzbändern sowie eine einfache Befüllung mit fluiden Analyten. Die Faserherstellung erfolgt mit druckbeaufschlagtem Ziehen und Versintern von ineinander gesteckten Quarzglasrohren über einen sog. Cane-Zwischenziehschritt. Die Fasern zeigen ein spektrales Verlustminimum von 0,2 dB / m bei 700 nm in einem Transmissionsfenster von 600 nm - 800 nm. Wir stellen den Aufbau einer monolithische RAMAN-Fasersonde mit Hohlkern-Lichtleiter zur Pumplichtanregung vor. Dieser ist von 11 GeO2-dotierten Wellenleitern umgeben, die das von der Probenoberfläche rückgestreute Signallicht aufnehmen. Gefördert wurden die Arbeiten vom Freistaat Thüringen: Thüringer Forschergruppe „Biophotonische Analytik und Diagnostik mittels Hohlkernfasern“ (FKZ: 2016 FGR 0051) und dem BMBF: Regionaler Wachstumskern „Tailored Optical Fibers“ (FKZ: 03WKCV03E).

Keywords

Faseroptik
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@inproceedings{dgao121-p34, title = {Herstellung Mikrostrukturierter Hohlkernfasern für spektroskopische Anwendungen}, author = {J. Kobelke, R. Fatobene Ando, J. Bierlich, A. Lorenz, A. Schwuchow, K. Wondraczek}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 121. Jahrestagung}, year = {2020}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Poster P34} }
121. Jahrestagung der DGaO · Bremen · 2020