Ein neuer Ansatz für den Phase-Unwrap bei der monokularen phasenmessenden Single-Shot Deflektometrie
Hochschule Landshut – University of Applied Sciences
Abstract
Die Phasenmessende Deflektometrie (PMD) ist ein weit verbreitetes Verfahren für die Vermessung spiegelnder Oberflächen. Die Messinformation ist dabei in der Phase des beobachteten Musters codiert. Für die Gewinnung der absoluten Phase eines Musters mit sinusförmigem Intensitätsverlauf („Phase Unwrap“) existieren verschiedene Vorgehensweisen. Gängig ist die Vergrößerung des Eindeutigkeitsbereichs der Phase durch die Aufnahme von Mustern unterschiedlicher Frequenzen oder durch die Auswertung mehrerer Kameraperspektiven. Diese Verfahren sind für die monokulare Single-Shot PMD prinzipbedingt nicht geeignet; stattdessen sind kontextbetrachtende Methoden bekannt. Sie beruhen auf einer oft pfadbasierten Erkennung von Sprüngen der gemessenen Phase und rekonstruieren durch anschließende Integration die absolute Musterphase. Im Gegensatz hierzu wird ein neuer Ansatz für einen kontextbetrachtenden Phase Unwrap vorgestellt, der durch das Einbringen von Vorwissen über die Signalentstehung das Problem in einen R³-Vektorraum bestehend aus Normalenkandidaten der Messoberflächen verlagert, die aus einer monokularen Lösung des Höhenproblems [1] resultieren. [1] Liang et al. Proc. DGaO 2019 B14
Keywords
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